Segeln Sardinien: Der perfekte Mittelmeer-Törn

written by • März 1, 2019

Sardinien ist wundervoll! Es bietet Karibik-Feeling nur wenige Flugstunden von Deutschland entfernt. Das erklärt wohl am besten, warum sich die zweitgrößte Insel Italiens so großer Beliebtheit unter Urlaubern und besonders unter Seglern erfreut.

Segeln Sardinien: Beliebteste Routen

Auch wenn Sardinien groß ist, ist vor allem der Norden der Insel bekannt für seine landschaftliche Schönheit. Dementsprechend starten die meisten Segeltörns in Marina di Portisco, nur 20 km vom Flughafen Olbia entfernt.

Wer von Capo Testa bis Capo Coda Cavallo segelt, wird begeistert sein von der einmaligen Schönheit der Natur in dieser Region. Von der Costa Smeralda, mit ihrem kristallklaren Wasser und weißen Sandstränden, bis hin zum Maddalena Archipel verzaubert Sardinien mit seinem ganz eigenen Charme.

Leider sind die atemberaubenden Küsten und Buchten Sardiniens schon lange kein Geheimtipp mehr und vor allem bei Hochsaison stark überlaufen. Gerade aus diesem Grund eignet sich das Segeln in Sardinien besonders gut, um den Touristenmassen zu entkommen und die noch versteckteren Perlen der Insel zu erkunden.

Doch auch das Segeln in Sardinien (rund um das Maddalena Archipel) hat, vor allem unter Reichen und Schönen, enorme Bekanntheit erlangt. Sardinien zählt zu den beliebtesten Segeldestinationen Europas und in der Hauptsaison auch zu den teuersten.

Segeln Sardinien: Beste Zeit

Aus diesem Grund empfiehlt es sich in der Nebensaison in Sardinien zu Segeln. In dieser Zeit lassen sich kostenlose Ankerplätze finden und man hat charmante Buchten und wunderschöne Strände größtenteils für sich alleine.

Das Segeln in Sardinien ist das ganze Jahr über möglich. Die besten Monate sind von April bis Juni und von September bis Oktober. Juli und August gelten als Hauptreisezeit und sind entsprechend am teuersten.

Sardinien: Segelbedingungen

Sardinien gilt als anspruchsvolles Segelrevier und empfiehlt sich aufgrund sportlicher Windverhältnisse und anspruchsvoller Navigationsbedingungen nicht für Segelanfänger. Besonders im Norden Sardiniens finden erfahrene Segler eine gut ausgebaute marine Infrastruktur und zahlreiche Chartermöglichkeiten.

Mitsegeln Sardinien

Für alle, die sich den anspruchsvollen Bedingungen nicht gewachsen fühlen oder über über keinerlei Segelerfahrung verfügen empfiehlt sich ein Segeltörn in Sardinien mit Skipper. Das Mitsegeln in Sardinien hat mehrere Vorteile. Wir haben die wichtigsten auf einen Blick zusammengefasst:

  • Kostenfaktor

Ein eigenes Boot zu chartern ist teuer. Von der Kaution über das mieten des Bootes bis hin zu den Liegegebühren in den Häfen. Alleine Segeln in Sardinien muss man sich leisten können. Wer hingegen mitsegelt kommt an Bord eines erfahrenen Skippers, der die besten, kostenlosen  Ankerbuchten kennt, zahlt keine Kaution und kann einen entspannten Segelurlaub genießen. Des Weiteren werden beim Kojencharter die Kosten unter allen Mitseglern aufgeteilt, was zusätzliches Sparen ermöglicht.

  • Sardinien abseits der ausgetretenen Pfade

Erfahrene lokale Skipper bringen dich zu den noch versteckten Perlen der Region. Sie kennen die schönsten Buchten, die ruhigsten Strände und wunderschöne Höhlen mit Blick auf das kristallklare Meer.

  • Sicherheit

Sardinien bietet ideales Segelwetter, ist jedoch aufgrund der teils starken Winde nicht für Segelanfänger geeignet. Das Mitsegeln mit erfahrenen Skippern bietet die optimale Möglichkeit Segelerfahrung zu sammeln und sein Wissen auszubauen. Meastrale aus West/Nordwest und der heiße Shirocco aus Süd/Südost sorgen für sportliche Segelbedingungen.

Segelurlaub Sardinien: Aktivitäten

Das Segeln in Sardinien lässt sich optimal mit verschiedenen Outdooraktivitäten verbinden. Von Wandern über Schnorcheln bis Tauchen.

Tauchen und Schnorcheln Sardinien:

Auf seinen 1848 Küstenkilometern bietet Sardinien zahlreiche Möglichkeiten zum Schwimmen und Schnorcheln. Von weißen Sandstränden mit smaragdgrünem kristallklarem Wasser bis hin zu Steilküsten gibt es für Taucher und Schnorcheln einiges zu entdecken. Die schönsten Strände und Buchten lassen sich hierbei häufig nur mit dem Boot erreichen.

Wandern Sardinien:

Sardinien hat neben den schönsten Stränden des Mittelmeers ein vielfältiges Landesinneres mit Bergen, die sich optimal zum Wandern eignen. Die höchsten Berge sind mit 1834 Metern die Punta La Marmora und mit 1829 Metern der Bruncu Spina im zentral gelegenen Gebirge Gennargentu. Im Norden dominiert der 1359 Meter hohe Monte Limbara.

Surfen Sardinien:

Surfen auf Sardinien? Ja, das geht und das sogar ziemlich gut! Weniger bekannt unter Surfern als Portugal oder Frankreich, aber genauso wunderbar, wenn nicht sogar noch besser. Die Westküste Sardiniens wartet mit im Durchschnitt 250 Surftagen im Jahr auf begeisterte Wellenreiter und bietet aufgrund der starken Winde konstant gute Bedigungen. Darüber hinaus lockt Sardinien mit Dolce Vita und der vielleicht besten Küche Europas. Surfen auf Sardinien ist ein echter Geheimtipp und wer sich vorab gut über die beste Zeit informiert hat die besten Wellen oft ganz für sich alleine!