Mitsegeln auf einem luxuriösen Katamaran mit Skipper Ulrich

a week ago

Seit wann segelst du?

Ich segle erst seit 5 Jahren. Allerdings habe ich bereits seit 20 Jahren mit Schiffen zu tun. Dieses Boot ist mein bisher Viertes. Ich war vorher auf Motorbooten unterwegs und unter anderem 5 Jahre Skipper auf einer Motoryacht. Inzwischen bin ich auf das Segeln umgestiegen und kann 5 Jahre Segelerfahrung vorweisen.

Wie kamst du zum Segeln?

Ich habe davon geträumt irgendwann um die Welt zu segeln. Mit einem Motorboot lässt sich das nicht machen, damit kann man nicht einmal den Atlantik überqueren. So habe ich mich für das Segeln entschieden.

Was gefällt dir am Segeln besonders?

Am schönsten ist der Moment, in dem man den Motor abschaltet – Der Augenblick in dem Ruhe einkehrt.

Du segelst auf einem Katamaran. Kannst du mir mehr dazu erzählen?

Ich habe leider nicht die Erfahrung, um das Segeln auf einem Katamaran mit dem Segeln auf normalen Yachten zu vergleichen. Ich kann nicht sagen, was besser oder schlechter ist. Für mich ist das Segeln auf einem Katamaran spannend, weil ich das Boot alleine steuern kann. Da alles vom Cockpit aus bedient werden kann sind auch alle Manöver relativ leicht ausführbar.

Wie ist das Leben an Bord eines Katamarans?

Hauptsächlich tiefenentspannt. Ich liege immer in Buchten verankert und vermeide Häfen so gut es geht. Hier sehe ich auch den großen Vorteil eines Katamarans: Dieser liegt viel ruhiger im Wasser als eine normale Yacht. Was außerdem wunderschön ist und mir so sehr gefällt ist der Rundumblick auf einem Katamaran. Bei einer Yacht ist man unter Deck im Rumpf und man hat meistens nur ein paar kleine Fensterchen zum rausgucken. Man nimmt nicht wirklich am Leben draußen teil. Bei einem Katamaran ist das anders. Man hat das Gefühl draußen zu Leben, der Katamaran ist immer lichtdurchflutet und hell.

Kannst du mir ein bisschen was zu deiner ersten Erfahrung mit Sailsquare-Reisenden erzählen? Wie ist der Törn abgelaufen?

Alles lief super! Ich habe Sarah, die erste Mitseglerin mit dem Auto vom Bahnhof abgeholt und man hat sofort die Lust gespürt, etwas gemeinsam zu unternehmen und zu segeln. Als dann Lorenzo und Antonella, die beiden weiteren Crew-Mitglieder an Bord kamen, war auch gleich Sympathie da. Der gemeinsame Einkauf hat dann das letzte Eis gebrochen. Jeder hat seine Ideen eingebracht, ein Gericht vorgeschlagen, das er kochen könnte und die Bordkasse wurde eröffnet. Wir waren sofort ein Team, eine perfekte Crew.. 

Was ist deine schönste Erinnerung von diesem ersten Törn?

Mh das ist schwer zu sagen. Wir haben so viele schöne Kleinigkeiten erlebt. Zwei der Crew-Mitglieder wollten beispielsweise am Mast hochgezogen werden, um einen Blick von oben zu bekommen. Für ganz nach oben hat ihnen dann zwar doch der Mut gefehl, aber ich habe sie bis zur Mitte des Masts hochgezogen und gemerkt, wie viele Freude die beiden in dem Moment hatten. Das sind wirklich schöne Erinnerungen. Wir waren auch zwei Mal an Land, haben dort gegessen und sind spazieren gegangen. Ich kann gar nicht in Worte fassen, was für eine schöne Stimmung da herrschte.

Einer der Mitsegler ist am Ende sogar eine Nacht länger kostenlos mit an Bord geblieben. Lorenzo und Antonella hatten ebenfalls noch ein Zimmer bei Freunden gemietet und ein Freund von mir war noch mit an Bord. Wir haben uns schlussendlich auch nach Törnende noch einmal verabredet und sind zum krönenden Abschluss noch gemeinsam Muscheln essen gegangen. Jeder von uns wollte den Törn noch ein wenig verlängern, noch ein bisschen reden und quatschen. Am Ende entstand wirklich Freundschaft und alle meinten nach den 4 Tagen, dass es ihnen vor kam wie 14 Tage. Viele Kleinigkeiten haben den Törn so wunderschön gemacht.